C Money Burns - Friends With Money Label: Milled Pavement Records
Medium: CD, Digital
Released: 21. August 2012
deadpress » reviews25.10.2012
C Money Burns: Friends With Money

„Friends With Money“ ist unbezweifelbar ein Album, das man nicht alle Tage hört, oder je gehört hat. Mit seinem Genremix aus schräg jazzigen und endlos funkigen Kompositionen scheint Produzent C Money Burns auf neuen, kaum abgetretenen Pfaden umher zu wandeln. Dass man dabei nicht nur auf Zustimmung treffen kann, ist selbstverständlich. Die überragende Bandbreite von Milled Pavement Records wird hier dennoch eindrücklich etikettiert.

Beim anfänglichen Hören wird beinahe unaufhörlich an die extravaganten Produktionen angeeckt und man benötigt Unmengen an Zeit, um sich irgendwie einzufinden. Dieses Unterfangen gelingt dann aber tatsächlich, denn die sonderbaren Kompositionen haben ihren eigenen Flair und Stil. Schräg und unkonventionell ist das Motto und so wirken gerade die herausragenden Gäste, wie verpixelte Miniaturen von Underground Mcs, die in den skurrilen Welten eines LucasArts Spieles umherirren – natürlich mit stilgerechten Anzügen gekleidet.

Schade nur, dass das Album beim Ausbleiben der Gäste stark an Reiz verliert. So schaffen es die rein instrumentalen Stücke nicht, die Aufmerksamkeit des Hörers aufrechtzuerhalten. Ganz ohne die stimmliche Führung verliert man sich in den arrhythmischen und plastisch wirkenden Produktionen. Dennoch konnte C Money Burns seine Vielfältig- und womöglich Einzigartigkeit zur Schau stellen. Nur am Feinschliff und einer gewissen Geradlinigkeit muss noch gearbeitet werden, denn insgesamt beschleicht einen das Gefühl, dass er noch nicht ganz auf seinem richtigen Pfad Fuß gefasst hat.

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