cover-3 Label: Clockwork Orange
Medium: CD
Released: 2008
deadpress » reviews22.08.2008
Sadistik: The Balancing Act

Allein musikalisch ist das Debutalbum von Sadistik, das jetzt auf seinem eigenen Label Clockwork Grey erschien, schon eine Wucht. Auch wenn man sich oft an der Grenze von „zu schön“ befindet, habe ich lange kein Album mehr gehört, das sich so gefühlvoll wie harmonisch über die gesamte Spiellänge hinwegzieht. Die beiden Hauptproduzenten Equalibrium und Emancipator haben ganze Arbeit geleistet und bilden mit ihren oft epischen Instrumentalen die perfekte Untermalung für Sadistik’s sehr persönliche und metaphorische Texte. An manchen Stellen wirkt der Vortrag noch etwas angestrengt und zu ambitioniert, dennoch kann Sadistik über die Albumlänge durchaus als Rapper überzeugen. Auf Features wurde dabei nur bei zwei Tracks zurückgegriffen: „Ashes to Ashley“ holt sich Mac Lethal von den Rhymesayers und „Writes of Passage“ wartet mit niemand Geringerem als Vast Aire von Cannibal Ox auf. Letzterer glänzt mit irrsinnigen Battlerhymes, welche sich jedoch nicht ganz in das sprachliche Konzept des Albums einbinden. Dennoch bleibt der Song, der mit Cuts von den Dedicated Beatheads garniert wurde, ein weiteres Highlights der CD, welche somit jedem zu empfehlen ist.

http://www.sadistikmusic.com/
Published in DEAD Magazine Issue V
Text:
Tags: